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Mehr Zeit für Patient:innen: Swiss Medical Network übernimmt Pionierrolle bei der Digitalisierung des Klinikalltags durch großflächigen KI-Rollout

Heidi Team

17. Juni 2026•9 Min. Lesedauer•
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Teil einer umfassenden Digitalisierungsstrategie

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Die führende Schweizer Privatklinik-und Klinikgruppe setzt auf KI-gestützte Dokumentation, um Ärzt:innen sowohl während der Patient:innensprechstunde als auch bei administrativen Aufgaben im klinischen Alltag zu unterstützen und zu entlasten.

  • Als technologischer Vorreiter integriert Swiss Medical Network generative KI in den Behandlungsalltag, um Ärzt:innen bei Dokumentation, Zusammenfassungen und Berichtsentwürfen zu unterstützen
  • Ärzt:innen berichten von weniger Bildschirmzeit, mehr Fokus im Patient:innen-Gespräch und einer täglichen Reduktion der administrativen Nacharbeit um ein bis zwei Stunden.
  • Dieser Use Case zeigt, wie KI medizinische Teams entlasten kann, ohne Diagnostik, Interpretation oder Therapieentscheidungen zu automatisieren

Für viele Ärzt:innen endet der Arbeitstag nicht mit dem letzten Patientenkontakt , sondern mit Stunden an Dokumentation. Eine DKG-Umfrage aus dem Jahr 2024 zeigt, dass Ärzt:innen teilweise bis zu drei Stunden mit klinischer Dokumentation und administrativen Aufgaben verbringen. Klinische Notizen, Berichte, Überweisungen und Abrechnungsforderungen kosten damit genau die Zeit, die eigentlich für Patient:innen gedacht ist.

Swiss Medical Network, eine der führenden privaten Klinik- und Spitalgruppen der Schweiz, begegnet dieser Herausforderung gemeinsam mit Heidi. Die KI-Plattform transkribiert und strukturiert Sprechstunden, erstellt medizinische Notizen und bereitet Entwürfe für Berichte vor. So sollen Ärzt:innen weniger Zeit für Dokumentation aufwenden und mehr Zeit für ihre Patient:innen im Behandlungszimmer haben.

Teil einer umfassenden Digitalisierungsstrategie

Die gruppenweite Integration von generativer Künstlicher Intelligenz in den Behandlungsalltag unterstreicht den Anspruch des Swiss Medical Network, als technologischer Vorreiter im Schweizer Gesundheitswesen zu agieren. Ziel der Klinikgruppe ist es, eine digitale Infrastruktur zu schaffen, die medizinisches Personal nachhaltig entlastet und modernste Technologien nahtlos in den Dienst der Patient:innen stellt. Nach der Evaluierung verschiedener moderner Markttechnologien wurde Heidi als strategischer Partner zur administrativen Entlastung ausgewählt.

KI dort einsetzen, wo sie im Klinikalltag entlastet

Mit dem Einsatz von KI automatisiert Swiss Medical Network Aufgaben, die die medizinische Arbeit bisher verlangsamt haben, darunter Dokumentation, strukturierte Zusammenfassungen und die Aufbereitung klinischer Informationen. Genau dieser Ansatz ist für Swiss Medical Network entscheidend. Im klinischen Alltag zeigt sich der Nutzen besonders dort, wo Dokumentation bisher die direkte Beziehung zwischen Ärzt:innen und Patient:innen beeinträchtigt hat.

„Die Dokumentationszeit ist in den vergangenen Jahren stetig gestiegen. Wir mussten immer mehr Berichte, Stellungnahmen und Abrechnungsunterlagen erstellen. Der Effekt war, dass wir weniger Zeit für Patient:innen hatten und mehr auf den Bildschirm als auf den Menschen vor uns geschaut haben. Mit Heidi kann ich mich wieder auf den Patient:innen konzentrieren“, sagt Faris Gaamel, Trauma-Chirurg und Orthopädie.

Bis zu zwei Stunden weniger administrative Nacharbeit pro Tag

Besonders deutlich wird der Effekt nach den Sprechstunden. Ärzt:innen des Swiss Medical Network berichten, dass die administrative Nacharbeit am Ende des Tages deutlich zurückgeht.

„Früher blieb nach einem vollen Arbeitstag oft noch eine, eineinhalb oder zwei Stunden administrative Arbeit übrig. Das ist jetzt fast verschwunden“, berichtet Oscar Matzinger, Chief Medical Officer. Damit gewinnt er täglich bis zu zwei Stunden und kann sich wieder voll auf die Gespräche mit den Patient:innen in der Sprechstunde konzentrieren.

Dr. Tom Kelly, CEO und Co-Founder von Heidi, sagt: „Ärzt:innen und andere klinische Fachpersonen stehen im klinischen Alltag unter enormen administrativem Druck. Die detaillierte klinische Dokumentation ist essentiell für eine sichere und hochwertige Versorgung, nimmt jedoch viel Zeit und Energie in Anspruch. Unsere Partnerschaft mit Swiss Medical Network zeigt, wie KI sinnvoll und klinisch fundiert in den Arbeitsalltag integriert werden kann. Indem wir Dokumentationsprozesse im Hintergrund unterstützen, geben wir Ärzt:innen Zeit zurück und schaffen Raum für eine nachhaltigere Arbeitsweise.“

Unterstützung bei sprachlichen Barrieren im Behandlungsalltag

Durch die neue technologische Infrastruktur baut Swiss Medical Network zudem Hürden ab, wo Sprache im Behandlungsalltag zur Barriere wird. Mit der integrierten Übersetzungsfunktion können Patient:innen in ihrer bevorzugten Sprache kommunizieren. Das Swiss Medical Network unterstützt dabei insbesondere die offiziellen Landessprachen Deutsch, Französisch und Italienisch sowie Schweizerdeutsch inklusive Dialekte. Heidi selbst deckt darüber hinaus weltweit über 110 Sprachen ab.

Heidi übersetzt Gespräche in Echtzeit, strukturiert die relevanten medizinischen Informationen und bereitet sie für die ärztliche Dokumentation auf. So entsteht eine klare Grundlage für Anamnese und Behandlung, während Diagnose und Therapieentscheidung weiterhin vollständig bei den Ärzt:innen bleiben.

Akzeptanz als Schlüssel für KI im Krankenhaus

Bei der Einführung neuer Technologien im Krankenhausumfeld ist nicht nur die technische Integration entscheidend. Ebenso wichtig ist, ob Ärzt:innen den unmittelbaren Nutzen im Alltag erkennen. Gerade digitale Systeme werden im klinischen Betrieb häufig als zusätzliche Belastung wahrgenommen, wenn sie Prozesse eher verkomplizieren als vereinfachen.

Für Patrick Bizeau, Chief Information Officer, war deshalb die Akzeptanz durch die medizinischen Teams ein zentraler Faktor: „Als Innovationsführer im Gesundheitswesen suchen wir kontinuierlich nach Technologien, die einen echten Mehrwert für unsere Teams und Patient:innen stiften. Die Geschwindigkeit, mit der unsere Ärzteschaft diese KI-Lösung adaptiert hat, zeigt, dass wir den richtigen Nerv getroffen haben. Wir zwingen unseren Teams keine IT-Systeme auf, sondern geben ihnen intelligente Werkzeuge an die Hand, die ihren klinischen Alltag vom ersten Tag an spürbar verbessern. Die Chance liegt darin, Ärzt:innen Zeit zurückzugeben und ihnen eine wirksame Unterstützung für ihre tägliche klinische Arbeit zu geben.“

Höchste Standards für Patientensicherheit und Datenschutz

Die Sicherheit der Patient:innen und der Schutz ihrer sensiblen Gesundheitsdaten haben für Swiss Medical Network oberste Priorität. Heidi verarbeitet alle Daten streng vertraulich und erfüllt vollumfänglich die Vorgaben des neuen Schweizer Datenschutzgesetzes (DSG). Um höchste Datensicherheit zu gewährleisten, werden alle Sprachaufzeichnungen nach der Erstellung der Transkripte und klinischen Notizen umgehend und dauerhaft gelöscht. Darüber hinaus verbleibt die Datenhoheit jederzeit beim medizinischen Fachpersonal: Die von der KI generierten Entwürfe werden stets ärztlich geprüft und freigeegeben, bevor sie in der elektronischen Patientenakte gespeichert werden. So wird sichergestellt, dass die Technologie den Behandlungsprozess sicher und gesetzeskonform unterstützt, ohne Kompromisse bei der Vertraulichkeit einzugehen.

Über Heidi

Heidi entwickelt einen KI-Versorgungspartner für den klinischen Alltag. Die Plattform unterstützt Ärzt:innen über verschiedene Phasen der Versorgung hinweg, von Dokumentation über klinische Evidenz bis hin zur Patient:innen-Kommunikation. Neben seinem KI-Scribe bietet Heidi mit der Evidenz-Funktion Zugang zu vertrauenswürdiger medizinischer Forschung am Point of Care und mit „Kontakt“ eine Funktion, mit der Gesundheitsteams die Kommunikation mit Patient:innen koordinieren können.

Heidi unterstützt jede Woche mehr als 2,7 Millionen Patient:innen-Interaktionen in 110 Sprachen und 190 Ländern. Das Unternehmen hat 96,6 Millionen US-Dollar von internationalen Investor:innen eingesammelt, darunter Point72 Private Investments, Blackbird, Headline, den Wachstumsfond Latitude von Phoenix Court, Possible Ventures und Archangel. Heidi erfüllt das neue Schweizer Datenschutzgesetz (DSG) und entspricht internationale Datenschutz- und Sicherheitsstandards wie DSGVO, HIPAA, NHS, SOC2, ISO 42001 und ISO27001.

Mehr unter: www.heidihealth.com/de-de

Pressekontakt

Herr Stanij Wicaz

Redgert Comms

stanij.wicaz@redgertcomms.com

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