Volle Präsenz statt gehetzte Tipperei: Warum eine der größten Gesellschaften für Verhaltensgesundheit in Indiana auf Heidi setzt
Heidi Team
14. Dezember 2025•8 Minuten Lesezeit
Hintergrund
Die Indiana Health Group (IHG) ist als führende Praxisgesellschaft für Verhaltensmedizin bereits bekannt für die frühzeitige Einführung innovativer Technologien zur Verbesserung der Patientenversorgung und Effizienz. Unter der Leitung von Präsident Dr. Chris Bojrab leistete die IHG in der Vergangenheit Pionierarbeit bei der Verwendung elektronischer Patientenakten in der Psychiatrie. Zudem entwickelte die Gesellschaft maßgeschneiderte Vorlagen, die zum Branchenstandard wurden. Die IHG setzt sich unablässig dafür ein, sowohl das Wohlbefinden von Ärzt:innen als auch die Interaktionen mit Patient:innen zu verbessern. Dafür wird kontinuierlich nach Lösungen gesucht, um den Verwaltungsaufwand zu reduzieren und dem medizinischen Personal in Patientengesprächen die volle Präsenz zu ermöglichen.
Herausforderungen
Für die Indiana Health Group (IHG) ging die Einführung von Technologien immer mit Kompromissen einher. Als frühe Nutzer elektronischer Patientenakten wusste das Team genau, wie digitale Tools Abläufe verschlanken können – aber auch, wie sehr sie die Arzt-Patient-Beziehung belasten können.
„Früher musste ich mich zwischen einer schlechten Notiz und einem oberflächlichen Patientengespräch entscheiden“, erklärt Dr. Chris Bojrab, Präsident der IHG. „Entweder tippte ich wie ein Wahnsinniger, um alles festzuhalten – oder ich versuchte, präsent zu sein, wusste aber, dass meine Dokumentation darunter leiden würde.“
Die Praxis hatte erhebliche Anstrengungen in die Erstellung benutzerdefinierter Vorlagen für die elektronischen Patientenakten investiert, um effizienter zu arbeiten. Dr. Bojrab erinnert sich: „Damals waren wir eines der ersten Unternehmen, die mit elektronischen Akten arbeiteten. Ich selbst habe die meisten Vorlagen dafür erstellt. Tatsächlich haben wir uns mit der entsprechenden Firma auf einen kleinen Kuhhandel eingelassen – sie verwenden die von mir entwickelten Vorlagen weiterhin als Basismaterial für den psychiatrischen Bereich.“
Obwohl die IHG als echter Technologiepionier schon vor allen anderen mit elektronischen Patientenakten arbeitete, waren die Lösungen nicht zufriedenstellend.
Lösung
Als Dr. Bojrab den KI-Dokumentationsassistenten von Heidi testete, ging er sowohl optimistisch als auch kritisch ran:
„Ich probierte den Assistenten aus und fand ihn tatsächlich besser, als ich zu diesem Zeitpunkt erwartet hätte. Ich war überrascht, wie geschickt das Tool mit dem Fachjargon umgeht, obwohl es sich um ein fachübergreifendes System handelt. Das hat mich beeindruckt.“
Wichtige Punkte, die für die Einführung von Heidi Health sprachen:
Hohes Verständnis und sichere Anwendung der Fachsprache Verhaltensgesundheit
Flexibles Vorlagensystem, das Anpassungen ermöglicht
Eingliederung in den bestehenden Workflow mit elektronischen Patientenakten
Qualitativ hochwertige und vollständige Dokumentation
Mehr Zeit, um sich wirklich auf die Patient:innen einzulassen
Der Nutzen war schnell glasklar. Dr. Bojrab erinnert sich:
„Ich habe mir die Preise bewusst nicht angesehen, weil ich entschlossen war, es zwei oder drei Tage lang auszuprobieren. Und danach wollte ich mich fragen, falls meine Praxis das nicht kauft und ich versuchen würde, es selbst zu bezahlen: Wie viel wäre es mir wert? Nach drei Tagen war ich so weit, dass ich 1.000 Dollar pro Monat bezahlen würde, um diese Lebensqualität beizubehalten.“
Umsetzung
IHG entwickelte einen optimierten Arbeitsablauf, in dem das bestehende System mit Heidi kombiniert wurde. Dr. Bojrab teilt seinen Profi-Tipp:
„Ich gebe den Namen des Patienten ein, gehe in mein Praxisverwaltungssystem, dann in den Bereich für Briefe, wo standardmäßig ein automatisch erstellter Bericht hinterlegt ist. Den kopiere ich dann und füge ihn bei Heidi in den Kontext ein. Dann starte ich die Aufnahme und meinen Patiententermin. So hat das System bereits sämtliche Diagnosen und alle aktuellen und früheren Medikamente. Wie ich festgestellt habe, kann Heidi so noch bessere Notizen für mich erstellen.“
Die Praxis nutzt mehrere Funktionen, um ihre Arbeitsabläufe zu optimieren:
Vorab ausgefüllter Patientenkontext für eine genauere Dokumentation
Benutzerdefinierte Vorlagen für verschiedene Arten von Terminen
Automatisierte Briefgenerierung: Briefe für Anwälte, Freistellungsschreiben, Überweisungsschreiben
Andere Dokumentationsfunktionen wie forensische Berichte oder Übersichten für den externen Gebrauch
Textausschnitte für häufig verwendete Formulierungen
„Ich bin der Ober-Nerd der Praxis“, bemerkt Dr. Bojrab. „Wir haben Heidi so konzipiert, dass alle Benutzer:innen den Assistenten nach Belieben modifizieren und ändern können. Es dreht sich alles um Flexibilität.“
Auswirkungen
In den ersten fünf Monaten mit Heidi haben Mitarbeitende von Indiana Health über 12.000 Patientenkonsultationen über die Plattform dokumentiert. Dadurch wurden rund 120.000 Minuten an Dokumentationszeit eingespart, was einem Wert von 200.000 $ entspricht (basierend auf einem durchschnittlichen Stundensatz von 100 $).
Sprechen statt Tippen
„Heidi hat unsere Arzt-Patient-Beziehungen erheblich verbessert“, betont Dr. Bojrab. „Der Assistent sorgt für bessere Notizen und ermöglicht mir gleichzeitig, engagierter mit meinen Patienten:innen zu sprechen, präsenter zu sein und trotzdem keine Abstriche bei der Dokumentation in Kauf nehmen zu müssen.“
Bessere Notizen, weniger Stress
„Mir gefällt, dass ich in meinen Notizen mehr Informationen festhalte als früher“, so Dr. Bojrab.
Zu den Verbesserungen gehören:
Umfangreichere Dokumentation ohne mentale Überlastung
Bessere Erfassung klinischer Nuancen
Mehr Zeit für das Wesentliche
Revolution für die Lebensqualität
„Für uns geht es hauptsächlich um Lebensqualität“, erklärt Dr. Bojrab. „Heidi hat unsere Lebensqualität verbessert. Und Heidi hat unsere Arzt-Patient-Beziehungen verbessert.“
Im Gegensatz zu anderen Fachgebieten, in denen KI-Dokumentation in erster Linie zur Umsatzsteigerung beitragen könnte, stellte man bei IHG einen anderen Mehrwert fest:
„Ich denke, Heidi erreicht für unterschiedliche Praxen unterschiedliche Dinge, je nach Struktur. Ich kann mir vorstellen, dass viele Praxen durch die verbesserte Dokumentation vor allen Dingen mehr Erstattungen erreichen wollen. Aber ehrlich gesagt, geht es für uns hauptsächlich um die Lebensqualität.“
Wie geht's weiter?
Dr. Bojrab sucht weiter nach neuen Möglichkeiten, das System zu nutzen: „Ich muss mich immer noch damit auseinandersetzen und es ein bisschen besser kennenlernen. Unsere Vorlagen zu verfeinern und an neuen Vorlagen zu arbeiten, wird ein dauerhafter Punkt auf meiner To-do-Liste – weil ich mir sicher bin, dass noch mehr für uns drinsteckt.“
Er sieht auch Potenzial für noch fortschrittlichere Funktionen: „Sie könnten sich ein System überlegen, das aus medizinischen Gesprächen so eine Art Wortwolke erzeugt. Wenn es dann die Möglichkeit gäbe, das im Laufe der Zeit zu verfolgen … anhand der Gespräche aus den letzten sechs Monaten sind hier einige der häufig aufgetauchten Wörter oder Ausdrücke, die wir auch mit Menschen in Verbindung bringen, die einen Selbstmordversuch unternehmen oder sich nicht mehr an ihre Medikation halten.“
„Es hat sich wirklich als fantastisches Tool erwiesen“, schließt Dr. Bojrab mit einem Lächeln. „Bisher war Heidi von Anfang an einfach großartig.“
Sind auch Sie bereit für positiven Wandel in Ihrer Praxis für Verhaltensgesundheit? Erfahren Sie unter www.heidihealth.com, wie Heidi die Patientenversorgung verbessern und Ihren Dokumentationsaufwand reduzieren kann.