Heidi Health bringt seine KI-Assistentin „Heidi“ in den DACH-Raum. Die Lösung soll Ärzte spürbar vom Dokumentationsaufwand entlasten – für mehr Zeit am Patienten und weniger Bürokratie. Nun eröffnet das Unternehmen ein Büro in Berlin.
Mit „Heidi“, einem KI-gestützten Allrounder, der Praxen und Kliniken entlasten soll, will das australische Health Tech-Unternehmen Heidi Health den DACH-Raum erobern. Das Unternehmen ist bereits in 190 Ländern vertreten und hat nun auch in Berlin ein Büro eröffnet. Der neue Standort wird von Arzt und Investor Dr. Hendrik Steenfadt geleitet.
Ärzte haben einen hippokratischen Eid auf ihre Patienten geschworen, nicht auf die Bürokratie.
Heidi soll freie Kapazitäten für die Versorgung von Patienten schaffen. „Ärzte haben einen hippokratischen Eid auf ihre Patienten geschworen, nicht auf die Bürokratie“, sagt Dr. Thomas Kelly, CEO von Heidi und Arzt für Gefäßchirurgie. Es sei nicht tragfähig, dass der Versorgungsbedarf im Gesundheitswesen weiter steige, während die verfügbare Zeit immer knapper werde. „Wir wollen mit Heidi ein Gesundheitssystem fördern, das die klinische Kapazität erweitert – ohne das Wohlbefinden der Behandelnden der Patienten zu gefährden”, so Kelly weiter.
Heidi HealthCEO Dr. Thomas Kelly will mit seinem Unternehmen Heidi Health im DACH-Raum expandieren.

Die Lösung für Zeitmangel?
Damit trifft das Unternehmen einen Nerv: In Deutschland fallen im Schnitt drei Stunden täglich für die Dokumentation an. Dieser hohe Zeitaufwand ist immer wieder Anlass für Kritik.
Heidi soll die dringend benötigte Zeitersparnis bringen. Grundlage der KI-Anwendung ist das Notizen-Tool Scribe. Die Software kann laut Heidi Health problemlos in bestehende Krankenhausinformationssysteme integriert werden.

